Impressionen

Registrieren Sie Sich noch heute!

 

Und erhalten unseren Newsletter für die neuesten Termine!

 

 

Letzter Monat November 2018 Nächster Monat
Mo Di Mi Do Fr Sa So
week 44 1 2 3 4
week 45 5 6 7 8 9 10 11
week 46 12 13 14 15 16 17 18
week 47 19 20 21 22 23 24 25
week 48 26 27 28 29 30

Wie ist "Band at Work" entstanden?

20.September 2002, 9:17 Uhr:
In den dunklen, Kaffeedunst geschwängerten Büroniederungen des Bamberger Werkes eines wohlbekannten schwäbischen Automobilzulieferers schrillt das Telefon, so dass Mitarbeiter E.B. fast der Kopf von der Hand rutscht und auf der Tastatur aufschlägt. „Äh, ja??“ – „Du, ich suche eine Band, die auf dem Abschiedsfest von unserem Werkleiter im Dezember spielen kann. Weißt du eine?“ – „Hm, naja, eigentlich gefällt mir keine so richtig in der Gegend. Warum wollen wir das eigentlich nicht selber machen und eine Band gründen, hier auf der Arbeit?“
Gesagt, getan, 7 weitere Musiker waren schnell gefunden (die Firma ist groß und Harald sei Dank) und der Name war klar: Band at Work!
Wie es sich für wohlerzogene Boschler gehört, wurde sofort ein Projekt angelegt, alles detailliert geplant und Schritt für Schritt sauber umgesetzt (ha, wer’s glaubt!). Trotzdem wurde in 10 Wochen ein abendfüllendes Programm eingeprobt und aufgeführt, und die Begeisterung des Publikums an dem Abend hat uns schier umgehauen: „Net schlecht“, „Passt scho“, „Wann schbillder denn mol widder?“
Das hat uns natürlich davon überzeugt, weiter zu machen!
Über die Jahre gingen uns leider zwei Drittel der Gründungsmitglieder durch verschiedene Gründe abhanden:
Michael Berner – das Blues-Urgestein, er wollte sich auf seine 1. Band Downbeat konzentrieren (dumm, dumm…)
Markus Herold – die Granate am Schlagzeug, durch den Besuch der Meisterschule (hat sich für ihn aber karrieretechnisch gelohnt)
Holger Naumann – Mister Perfect an Keyboard und Vocalizer sowie Roger Hodgsons (Supertramp) gesanglicher Zwillingsbruder, letztlich wegen der anhaltenden Erfolglosigkeit unserer grandiosen Formation (zu wenige Auftritte)
Toni Rösch – der konsequent nur Piano spielt, aber das großartig, durch die Vierfachbelastung Bosch, Bar, Bongertn (Kinder) und Band (Priorität in dieser Reihenfolge), wovon ihm Eins zu viel wurde
Mathias Mitrach – die Lederlippe aus Sand am Main, der auch Gitarre spielte (allerdings nur die rechte Hand), wegen Zahnweh (hat sich Gott sei Dank wieder gegeben)
Peter Keck – die Rock- und Blues-Röhre nördlich des Ellerbachs und südlich der Lauter, was er zum Zeitpunkt des Anrufes (er war’s, siehe oben) noch gar nicht wusste, durch permanente Auslandsreisen, latente Heiserkeit und Auftrittsphobie
Zahlreiche andere Musiker haben uns zwischenzeitlich verstärkt, aber leider die Band wieder verlassen, auch sie sind unvergessen und tief in unseren Herzen verankert:
Stephen Roscoe – der Engländer aus Ochsenfurt – keiner konnte mehr Bier trinken und heiserer Joe Cocker rotzen als er – Cheers, Steve!
Andy Gunreben – der Saxophonist am Schlagzeug, der auch heute noch gern mal mit-jammt, wenn’s sich ergibt – es ist immer Klasse, dich zu treffen!
Dieter Müller – der drummende Banker, der nachts zum Rocker mutiert und alle Konventionen, Rhythmen, Geschwindigkeiten und vereinbarten Schlüsse locker hinter sich lässt – es war nie langweilig mit dir!
Sandra „Josie“ Zimmer – die Rock-Röhre aus Ami-Land, die jeden Limiter in die Überlast schrie, bis sie selbst Stimmbandendzündung kriegte – keine war so emotional wie du!
Johanna Schneider – inzwischen funkelnder Stern am deutsche Jazz-Himmel, wir waren zu grob für ihren feinen Gesang – viel Erfolg bei deiner Karriere!
Christine Mühlenkamp – the Beauty in the Band, mit einer tollen Stimme und Performance, nun auf Solo-Pfaden erfolgreich unterwegs – dein „Sister Marmelade“ bleibt unvergessen!
Doch all diese Veränderungen haben uns weitergebracht und letztlich zu dem gemacht, was wir heute sind – The Marvellous Franconian Soul Connection – come and see!